Minimalismus-Challenge – Tag 2

Eigentlich wollte ich heute ja mit einem Freund nach München auf das Holi Festival of Colours fahren aber aufgrund des Sturmes wurde daraus leider nichts, das Festival wurde abgesagt. Nachdem ich aber trotzdem um 8:30 Uhr aufgestanden war habe ich beschlossen, doch gleich mal das heutige Ziel  in Angriff zu nehmen: Lies ein Buch.
(Hier gehts  übrigens zur ganzen Challenge, für alle die es nachmachen wollen ;))

Dann bin ich erst einmal mit halb geschlossenen Augen in die Küche geschlurft, habe mir dabei die Hüfte an der Küchentheke gestoßen aber es trotzdem irgendwie geschafft, die Kaffeemaschine anzuschalten, die mich natürlich zuerst einmal anblinkte. Wasser leer. Ganz toll. Nachdem auch dieses Hindernis überwunden war, ich meine Tasse mit meinem Lebenselixir in den Händen hielt, pilgerte ich wieder zurück in mein Zimmer um vor dem Bücherschrank unschlüssig stehen zu bleiben… Das Fach mit ungelesenen Büchern war zwar prall gefüllt aber irgendwie wollte ich ein anderes Buch lesen, eines das ich schon einmal gelesen hatte… Der Gedanke an meine Freunde die ihre Bücher vermutlich auch irgendwann einmal wieder haben wollen würden brachte mich dann aber doch dazu, ein noch ungelesenes Buch aus dem Regal zu ziehen.
Als nun alle Voraussetzungen erfüllt waren, verkroch ich mich im Bett unter zwei Decken, weil es in meinem Zimmer mal wieder eiskalt war und versank für die nächsten drei Stunden in diesem Buch, das ich in einem Zug (ok unterbrochen von einer Pause, ich brauchte Nervennahrung) durchlas.

Eine Erfahrung, die ich schon lange nicht mehr gemacht hatte. Einfach einen halben Tag mit Lesen verbringen, ohne Unterbrechungen, ohne Ablenkungen oder Dinge, die ich dabei im Kopf hatte. Die Frage ist, warum. Habe ich wirklich so viel zu tun? Sind da Menschen in meiner Umgebung, die mir keine ruhige Minute zum Lesen lassen? Eigentlich nicht, nein. Das eigentliche Problem ist eher mein Handy, das alle paar Minuten summt oder die Zeit die ich auf YouTube auf der Suche nach dem nächsten Song vergeude. Wir machen so viel gleichzeitig, ständig finden wir etwas neues, eine neue Nachricht, die natürlich sofort beantwortet werden muss. Aber kann das alles nicht ein paar Stunden warten? Theoretisch schon, aber die anderen Menschen erwarten irgendwie von einem, dass man immer sofort antwortet, immer erreichbar ist. Ich habe heute gemerkt, wie gut es tut, das einmal nicht zu sein. Ob ich das in der Zukunft auch so machen werde? Ich weiß es nicht. Aber ich bin mal gespannt, was der eine Tag offline so bringen wird.

Rezension zu BLACK BLADE – Das dunkle Herz der Magie

Inhalt: Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine IMG_1909nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster …

Meinung: Nachdem ich ja erst vor einer Woche den ersten Band gelesen habe (Die Rezi dazu gibt’s übrigens hier) und mega begeistert davon war, hatte ich natürlich extrem hohe Erwartungen, was den nächsten Band anging. Ich wurde auch nicht enttäuscht, dennoch fand ich den zweiten Band nicht so stark wie den ersten. Es ist immer noch spannend und einfach verständlich, aber ich hatte nach dem Lesen des Buches irgendwie das Gefühl, dass nicht wirklich etwas passiert war… Ich mein klar, das Turnier ist mega wichtig, etc aber es nimmt fast die gesamte Handlung des Buches ein… Hier und da noch ein bisschen Spionieren und am Ende eine sehr brenzlige Situation aber abgesehen davon passiert irgendwie nicht allzu viel. Allerdings werden viele spannende Enthüllungen gemacht, was ein bisschen dafür entschädigt.
Das dritte Buch der Reihe werde ich trotzdem noch Lesen, einfach weil ich wissen will, wie es ausgeht.

Bewertung: Alles in allem ein noch gutes Buch, das seine drei Kaffeetassen durchaus verdient hat.

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All-Time-Favourite: Skulduggery Pleasant – Der Gentleman mit der Feuerhand

Klappentext:

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv.
Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau.
Er ist ein echter Gentleman.
Und. er ist ein Skelett.

Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet.

Meine Meinung: Spannend, Humorvoll und einfach genial.

Skulduggery ist einer der sympathischsten und humorvollsten Protagonisten, die mir in all den Büchern, die ich mittlerweile gelesen habe, begegnet sind. Er ist genial, narzisstisch aber gleichzeitig loyal, hilfsbereit und rettet andauernd die Welt. Stephanie ist zur Abwechslung mal weder weinerlich-hilflos noch sofort nachdem sie in eine komplett neue Welt gesogen wurde komplett badass, sie ist ein erfrischendes Mittelding. Sie macht eine realistische und wunderbare Charakterentwicklung während des ersten Bandes durch und auch die anderen Protagonisten sind wunderbar geschrieben. Skulduggery wird allein in diesem Buch zwei Mal betrogen, aber es passt einfach so wunderbar, es gibt keine Plotholes und es bleibt das gesamte Buch über wahnsinnig spannend. Auch nach all den Jahren immer noch eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Absolute Leseempfehlung!

Bewertung:

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Re-Reading Skulduggery Pleasant Kapitel 19 – Ende

YAAAY – Ich bin fertig!

Bin gerade sehr stolz auf mich, dass ich es endlich geschafft habe.

Ich bin sehr beeindruckt von der Art und Weise, wie Landy Charaktere erst Macht erlangen lässt und sie dann im nächsten Augenblick sterben weil sie zu weit vom Boden abgehoben sind. Und dass man niemandem vertrauen kann, denn Skulduggery wurde allein in diesem Buch zwei Mal betrogen…

Was noch sehr cool war, ist das Element Erde. Es wird nämlich tatsächlich eingesetzt und man merkt, das nicht alles an der Zauberei wunderschön und toll ist.

Ich mache mich direkt mal ans Rezi schreiben 🙂

10 Tage Minimalismus-Challenge

In 13 Tagen fliege ich in die USA. Und jetzt gerade geht viel zu viel in meinem Kopf vor, am Liebsten würde ich alles ändern. Ich will so viel neues haben, so viel altes weggeben, aufhören. Aber ich habe kein Geld um all die neuen fancy Dinge zu kaufen die ich haben will, deshalb versuche ich es einfach mal mit Minimalismus. Um vielleicht auch wieder ein bisschen zu mir selbst zu finden.

Tag 1: Nichts kaufen.
Tag 2: Lies ein Buch.
Tag 3: Kein Fernsehen (in meinem Fall: keine Serien, kein Youtube)
Tag 4: Geh Spazieren.
Tag 5: Offline. Kein Handy, kein Laptop, kein Fernseher
Tag 6: Höre 10 Minuten konzentriert Musik. Kein Instagram, Twitter oder Mails checken
nebenbei. Einfach nur zuhören.
Tag 7: Tu was mit deinen Händen. (Ich werde mich um meine Blumen kümmern, die gerade ein bisschen eingehen… oder so…)
Tag 8: Geh 10 Minuten raus, leg dich hin und tue einfach mal nichts.
Tag 9: Sortier deinen Kleider/CD/wasauchimmer Schrank aus
Tag 10: Mach den ersten Schritt, etwas neues zu lernen.

Joa. Das sind meine Ziele. Mal sehen ob ich das hinkriege. 😀
Und ihr seid herzlich dazu eingeladen, es auch mal auszuprobieren 🙂

Ein (un)produktiver Tag

Am Ende dieses Tages angekommen beschleicht mich schon wieder das Gefühl, dieser Tag wäre verschwendet, sinnlos gewesen.
Als hätte ich nichts getan.
Nichts geschafft.

Ich weiß nicht, woher dieses Gefühl kommt. Denn eigentlich war ich heute wirklich aktiv, habe nicht lange geschlafen sondern bin schon früh morgens mit meiner Schwester zum IKEA gefahren um allerlei Dinge zu besorgen, die wir schon lange kaufen wollten. Mittags waren wir dann wieder da, dann bin ich noch neue Laufschuhe kaufen gefahren weil meine alten schon ziemlich ausgelatscht waren aber nichts desto trotz sitze ich nun hier und denke mir: „Dieser Tag war sinnlos.“

Ich frage mich, woher diese Gedanken kommen. Und ich versuche mich davon zu überzeugen, dass es nicht der Wahrheit entspricht. Aber Fakt ist, dass ich eigentlich noch tausend andere Dinge zu erledigen hätte, die ich noch nicht einmal begonnen habe. Und trotzdem finde ich nicht die Motivation, aufzustehen und anzufangen.
Aber ich glaube, genau das ist der Punkt. Das Anfangen.

Und vielleicht war dieser Tag gar nicht so nutzlos, denn immerhin habe ich angefangen.

Jetzt heißt es nur noch: Weitermachen.

Rezension zu Black Blade von Jennifer Estep

In einem Wort: Großartig.

Wer das ganze nicht als Video sehen will, hier die schriftliche Kurzfassung:

Worum es geht: Lila Merriweather ist so etwas wie der weibliche Robin Hood in einer Welt voller Magie – Nur, dass sie den Armen nichts abgibt. Durch einen Zufall wird sie eines Tages zum Bodyguard des Sohnes einer der mächtigsten Familien der Stadt. Dummerweise möchte irgendjemand diesen umbringen…


Was ich an diesem Buch so genial fand war nicht nur die durchgehend spannende Story sondern auch die starke Hauptcharakterin. Lila ist kein typischer Protagonist, sie ist stark, mutig, tapfer, vorlaut, intelligent, lustig und kein bisschen so, wie die anderen typischen weiblichen Charaktere in Büchern. Sie trifft eigene Entscheidungen, vertraut in sich selbst und ist so in der Lage Leben zu retten und sich aus brenzligen Situationen zu befreien. Seit langem endlich mal wieder ein Buch, dass ich so spannend fand, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe. Ich freu mich schon auf den nächsten Band…